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White Square Gallery / WSG GmbH
Kronenstraße 43 (am Gendarmenmarkt)
10117 Berlin- Mitte

Gallery E-mail: berlin@whitesquaregallery.com
Dr. Elena Sadykova: +49 171 4177224, es@whitesquaregallery.com
Dieter Reitz: +49 160 96295308, dr@whitesquaregallery.com

White Square Gallery

Kronenstraße 43 (am Gendarmenmarkt)
10117 Berlin-Mitte

Opening hours
We-Fr 2-6pm
Sa 2-4pm

Ausstellungen

A Stolen Bubi

19. März – 24. April 2021

Das Ausstellungsprojekt basiert auf der Familiengeschichte einer jungen seit fünf Jahren in Berlin lebenden Künstlerin Ashley Scott. Als schwarze Amerikanerin setzt sie sich mit ihren kulturellen, sozialen und familiären Wurzeln auseinander, die sie als Nachkömmling der nach Amerika gebrachten afrikanischen Sklaven kennenzulernen bzw. zu erforschen begehrt. In der geplanten Ausstellung werden zahlreiche Teilestücke zu einer atemberaubend bunten Familiengeschichte zusammengefügt. Sie skizziert ihre Story mit einer Reihe von außergewöhnlichen Skulpturen und Objekten, in denen sich vielfältige Erfahrungen ihrer Kultur, Forschung und Bildung wiederspiegeln. Angefangen mit dem besser bekannten und zugänglichen Teil ihrer eigenen Biografie und der Geschichte ihrer zahlreichen, modernen und gebildeten Verwandtschaft, die heute in und um Chicago lebt, geht sie Stück für Stück zurück, historisch, chronologisch und geographisch, immer weiter nach Süden, über Alabama und weitere Südstaaten - zu dem unbekannten afrikanischen Ort, der Quelle ihres Geschlechts. Dank eines Gentests entdeckte sie ihr ursprüngliches Motherland und stieß bei den darauffolgenden Recherchen auf alterierende, sonderbare kulturelle Traditionen ihrer neuen alten Heimat, die ihr geholfen haben, ihre eigene Geschichte neu und anders zu erleben. 

gefördert von:
Stiftung Kunstfonds Neustart Kultur 20/21
Wegweiser Media & Conferences GmbH Berlin
Nachlaß Davringhausen

Ashley Scot, BUBI BERLIN · EXODUS FROM HOME, 2020, glass · plaster · acrylic paint 108 x 65 x 31 cm

BUBI BERLIN · EXODUS FROM HOME, 2020, glass · plaster · acrylic paint 108 x 65 x 31 cm

Diese Gruppenausstellung widmet sich den Künstlerfreundschaften, die durch schwierige, gefährliche Zeiten leiten und diese selbst überdauern. Die Ausstellung ist historisch aufgebaut und bildet eine Brücke zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der heutigen Zeit. Ohne seinen Künstlerfreunden hätte der Maler Heinrich Maria Davringhausen (1894-1970) die Flucht und Lager nicht überlebt und die Exilzeit und Emigration nicht durchgestanden. Das Bild „Le Mille“ wurde von Davringhausen 1940 im gleichnamigen Internierungslager in Frankreich gemalt und ist ein Denkmal der Freundschaft, der Liebe und des Überlebenswillen. Dieses Gemälde bildet das Herzstück der Ausstellung und stoßt die Diskussion an, die von zeitgenössischen Künstlern weitergetragen wird. Es melden sich deutsche und internationale Künstler zu Wort, die mit dem Thema entweder unmittelbar durch eigene Erfahrungen erlebt oder durch ihre Künstlerfreunde erfahren haben.

gefördert von:
Stiftung Kunstfonds Neustart Kultur 20/21
Wegweiser Media & Conferences GmbH Berlin
Nachlaß Davringhausen

H.M. Davringhausen, Les Milles, No 269, 1940, Öl auf Leinwand, 97,8 x 130,2 cm

Les Milles, No 269, 1940, Öl auf Leinwand, 97,8 x 130,2 cm

Die White Square Gallery ist nicht vorstellbar ohne dieser traditionsreichen Ausstellung, die den Jahreszyklus prägt und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint und verdeutlicht. Darin treffen sich Reflexion und Aufregung, Stabilität und Hoffnung, Ruhe und Aufruhr. Der getanen Arbeit wird hier Review passiert und das künftige Programm vorgeträumt. 
Auch in der heutigen trüben Zeit setzen wir mit JAHRESGABEN 2020 diese Tradition fort und senden Licht und Hoffnung - als Jahresgeschenke, die nur kraft der Kunst erlebbar sind. 

Jokisch, beflügelt, 2020, Öl auf Leinwand, 140 x 190 cm

beflügelt, 2020, Öl auf Leinwand, 140 x 190 cm

REVIEW AND PREVIEW : JAHRESGABEN 19
mit Arbeiten von Sebastian Heiner, Friederike Jokisch, Albrecht Klink, Pia Andersen, Ashley Scott, Heinrich Maria Davringhausen und anderen...

ist die traditionelle Ausstellung zum Jahreswechsel, die die White Square Gallery seit ihrem Gründungsjahr 2008 führt.

Hier wird das bestehende Programm mit den neuen Positionen angereichert und somit ein Blick in die Zukunft verschafft. Diese leuchtend bunte Ausstellung wird unsere Kunden durch die dunkle Jahreszeit führen und ihnen bei der Wahl exquisiter Weihnachtsgeschenke helfen.

Weihnachtsmann ist allgegenwärtig...

Albrecht Klink, Annebär, 2019, Robinie, Gold, Ca 63 cm

Annebär, 2019, Robinie, Gold, Ca 63 cm

Haare, Hüte und Tante Fancie

7. September – 2. November 2019

Die eigene Familiengeschichte nährt nach wie vor die Inspiration der Künstlerin und bildet weiterhin den roten Faden ihrer künstlerischen Entwicklung. Die junge Afroamerikanerin setzt sich mit historischen Ereignissen auseinander, von denen ihre Familie seit Generationen mitgerissen wird, und lässt eine Reihe ihrer Ahnfrauen als Zeitzeugen in ihren Werken auftreten...

Ashley Scott, Losing Hats, 2019, Rohfaser und Acryl auf Leinwand, 160 x 175 cm

Losing Hats, 2019, Rohfaser und Acryl auf Leinwand, 160 x 175 cm

SONNENDUFT

13. April – 15. Juni 2019

SONNENDUFT ist die fünfte Einzelausstellung der dänischen Künstlerin Pia Andersen im Laufe ihrer achtjährigen Zusammenarbeit mit der White Square Gallery in Berlin. Zu sehen sind hier die neuen und neusten Arbeiten der Künstlerin, eine Anzahl von mittel- und großformatigen Ölgemälden, die in den letzten Jahren in Spanien und Dänemark entstanden sind. Und es ist kein Wunder, dass es dabei erneut um die Vielfalt der Natur handelt, genau genommen, um Landschaften. Denn die Landschaft (als Manifestation der Natur) ist das Prisma, durch das Pia Andersen das Leben wahrnimmt. Die Landschaft prägt ihre Sinne und regt ihre Gefühle an. Die Landschaft formt ihre Erinnerungen.

Pia Andersen, SUNGAAR TUARAQ, 2018, Öl auf Leinwand, 30 x 50 cm

SUNGAAR TUARAQ, 2018, Öl auf Leinwand, 30 x 50 cm

Die White Square Gallery macht den Begriff „Kunstwerk“ zum Thema der Ausstellung „Der Rhythmus des Lebens“. Genau genommen geht es dabei um die Veränderungen, die im Laufe des 20. Jahrhunderts das traditionelle Verständnis des Kunstwerkes, sowohl von der Seite des Künstlers als auch von der Seite des Rezipienten, in sein komplettes Gegenteil verwandelten: Aus dem Kunstwerk, das traditionell als eine Abbildung bzw. eine Illusion der Realität gesehen wurde, sollte nun ein Bestandteil dieser Realität, ja eine eigenständige Existenz werden.
Ziel dieser Ausstellung ist es, die Merkmale dieser neuen Auffassung bzw. Tradition in Bezug auf die klassische Gattung der Tafelmalerei in der heutigen Zeit aufzuspüren.
In dieser Ausstellung begegnen sich Arbeiten zweier Künstler - H.M. Davringhausen (1894 - 1970) und Michael Straub (geboren 1963) - die sonst in keinem Zusammenhang miteinander standen. Die Werke sind voneinander zeitlich getrennt und unabhängig entstanden. Dennoch zeigen sie eine gewisse kompositorische Verwandtschaft auf, der eine ähnliche Gesinnung zugrunde liegt, welche auf eine bestimmte Entwicklung zurück zu führen ist.

Into a Swivet

10. November 2018 – 18. Januar 2019

Ashley Scott setzt sich hier zunächst mit ihren eigenen Gemütsbewegungen auseinander. Für jeden Affekt erschafft sie einen künstlerischen Äquivalent: sie verleitet Farben und Materialien zu einem außergewöhnlichen Zusammenspiel, in Laufe dessen sich zwingend neue Formen herauskristallisieren, die entsprechende Gefühle wiedergeben. Auf diese Weise bildet die Künstlerin ihre Emotionen nach, sondert sie ab, festigt sie und macht sie so für den Betrachter erlebbar.

Self Portrait The Dawn of Aunt Fancie, 2018, Fiberglas, Harz, Farbe, 138 x 60 x 55 cm_Sechs Ansichten einer Sculptur

Self Portrait The Dawn of Aunt Fancie, 2018, Fiberglas, Harz, Farbe, 138 x 60 x 55 cm_Sechs Ansichten einer Sculptur

In der gegenwärtigen Ausstellung präsentiert Sokuntevy Oeur dreizehn Ölgemälde, die bereits in Deutschland entstanden sind, aufgeteilt  in zwei Zyklen. Hier entwickelt die Künstlerin ihren ursprünglichen, figurativ-narrativen Malstil weiter, indem sie auf die Formsprache der Kunst des Abendlanges zurückgreift, der sie in Europa überall begegnet ist. Daraus entstehen zahlreiche neue Verbindungen und überraschende Querverweise, aber vor allem hervorragende, ausdrucksvolle, farbenintensive Bilder, die sogar einen oberflächlichen Zuschauer in ihren Bann zu ziehen vermögen. Der geneigte Betrachter wird hier auf seine Kosten kommen, denn es lohnt, sich dafür Zeit zu nehmen: Jedes Werk erzählt Geschichten und Nebengeschichten und zwar sowohl direkt illustrativ als auch durch den gekonnt intuitiven Einsatz von Farben und Formen.

Abendland, 2018, Öl auf Leinwand, 90 x 155 cm

Die Ausstellung "Das unruhvolle Spiel" präsentiert Landschaftsbilder zweier Künstler, die aus den Anfängen der zweien Jahrhunderte stammen. Zugleich aber wird mit diesem Titel das ganze Thema dieser Bildgattung angesprochen: Denn gerade im 20. Jahrhundert durchlebte die Landschaftsmalerei den Höhepunkt ihrer Entwicklung.
Den beiden künstlerischen Positionen werden in der Ausstellung unterschiedliche  Rollen zugewiesen, die dem Zuschauer helfen werden, die Genre Landschaftsmalerei in ihrer historischen und künstlerischen Komplexität zu begreifen.

Landschaft mit Bäumen, No 30, 1912, Öl auf Leinwand, 50 x 56 cm

Landschaft mit Bäumen, No 30, 1912, Öl auf Leinwand, 50 x 56 cm

Look at Me

20. April – 2. Juni 2018

In der White Square Gallery zeig Dietrich Walther sechzehn Gemälde, die in den letzten fünfzehn Jahren entstanden sind und somit eine Art Retrospektive seines bisherigen Werkes bilden. Obwohl diese Arbeiten verschiedenen Zeiten und unterschiedlichen Zyklen angehören, ist deren Zusammenhalt unübersehbar. Dieser lässt die ästhetischen und thematischen Hintergründe nachvollziehen, die dem Werk zugrunde liegen, ebenso die Vorbilder und Inspirationen des Künstlers aber auch sein Anliegen und somit sein eigentliches Ziel.

absence 51(Selfi), 2017, Öl auf Baumwolle,  70 x 50 cm

absence 51(Selfi), 2017, Öl auf Baumwolle, 70 x 50 cm

Uralte Zauber

17. Februar – 14. April 2018

in der Ausstellung "Uralte Zauber" präsentiert Burkhard Kern seine Landschaftsbilder. Er zeigt eine Reihe von mittel- und großformatigen Ölgemälden, die in den letzten Jahren in Hannover entstanden sind. Die farbenreichen, strahlenden Bilder sind in einer naturgetreuen Manier gemalt, die an Fotografie und dementsprechend an Fotorealismus denken lässt. 

Dickicht, 2016, Öl auf leinwand, 180 x 160 cm

Dickicht, 2016, Öl auf leinwand, 180 x 160 cm

Traditionell zum Jahreswechsel zeigt die White Square Gallrey einige Highlights aus dem vergangenen Jahr und richtet den Blick auf die Zukunft

Artists Anonymous, Pia Andersen, Thomas Baumgärtel, Victor Bonato, Gregor Cürten, Heinrich Maria Davringhausen, Gottfried Helnwein, Ottmar Hörl, Nan Hoover, Burkard Kern, A.R. Penck, Otto Piene, Benjamin Rubloff, Ashley Scott, Tobias Schnotale, Michael Straub, Volker Tiemann, Günther Uecker, Dietrich Walther, Heike Weber, Andreas von Weizsäcker, Ludwig Wilding und anderen...

Weddings Day, 2015, Acryl auf Leinwand, 75 x 100 cm

Weddings Day, 2015, Acryl auf Leinwand, 75 x 100 cm

Hier und Jetzt

16. September – 11. November 2017

In der Ausstellung "d'italia eccetera - hier und jetzt" präsentiert die White Square Gallery Gemälde und Aquarelle des bekannten Berliner Malers Gregor Cürten. Die Zeitspanne der ausgewählten Werke umfasst  beinahe 40 Jahre. Den Kern der Ausstellung bilden jedoch die Arbeiten, die innerhalb der letzten zwei Jahren in Italien entstanden sind und die der Künstler selbst als seinen "neuen Weg" bezeichnet. Der retrospektive Aufbau der Ausstellung ermöglicht direkte Vergleiche und lässt den Betrachter den langen Weg der künstlerischen Entwicklung von Gregor Cürten nachempfinden.

untitled

1. Februar – 22. März 2014

Die großen und kleinen Arbeiten wirken wie filigrane Tuschezeichnungen, in denen mit schlichten Mitteln der ganze gewaltige Konflikt des irdischen Lebens wiedergegeben wird: das ewige Drama, das sich zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Ewigen und dem Vergänglichen abspielt. Nicht umsonst gilt der Baum seit Urzeiten  beinahe in allen Kulturen der Welt als Symbol des Lebens. 

Stamm 16 , 2013, Auflage 5, 44 x 60 cm

Stamm 16, 2013, Auflage 5, 44 x 60 cm

Schaf bei Licht

27. Juli – 14. September 2013

Tiemanns unkonventionellen Skulpturen, die stets aus dem Grundmaterial Holz gefertigt sind, lösen beim Betrachter Staunen und Verwunderung aus, werden die Dinge des täglichen Lebens doch in seiner Präsentationsform mit heiterer Gelassenheit selbst in Frage gestellt – immer mit Humor, immer aber auch mit ganzem Ernst. Dies gelingt, indem er die dargestellten Gegenstände in neue Relationen setzt, indem er Größenverhältnisse ändert, Funktionen auflöst und unumstößliche Tatsachen mittels des Objekts negiert. Die auf den ersten Blick suggerierte Einfachheit des Objekts offenbart dabei erst nach und nach die inhaltliche Vielschichtigkeit des Dargestellten und versetzt den Betrachter in ein Wechselspiel von Erwartung, Irritation und veränderter Wahrnehmung. Auf diese Weise erschafft Tiemann in seinen skulpturalen Arbeiten eine neue, künstlerische Wirklichkeit.

Schaf bei Licht, 2012, Holz, Lampe, 50 x 61 x 21 cm

Schaf bei Licht, 2012, Holz, Lampe, 50 x 61 x 21 cm

dissolved

1. September – 13. Oktober 2012

Die hier präsentierten Arbeiten zeigen Landschaften und Orte, die auf den ersten Blick überall sein könnten und der Zuschauer benötigt etwas Neugierde und eine Menge Aufmerksamkeit, um hinter die Absichten des Künstlers zu kommen. Der berühmte „zweite Blick“ ist hier ein MUSS, denn David Koenig setzt überaus gekonnt alle ihm zur Verfügung stehende (unter anderem auch technische) Mittel ein, um mit unseren Sehgewohnheiten zu spielen. Mehr noch, er zwingt uns förmlich, die von ihm fotografierten und dann computerbearbeiteten Motive, erst selbst auseinanderzubauen und dann mit unseren Augen aus den Pixeln und Farbabstufungen zusammenzusetzen. Ähnlich wie ein Puzzlespiel. 

dissolved_US Flag, 2007, Auflage 3, 90 x 120 cm

dissolved_US Flag, 2007, Auflage 3, 90 x 120 cm

et facta est lux!

18. September – 18. Dezember 2010

Mit der Ausstellung „Et facta est lux“ präsentiert White Square Gallery vom 18. September bis 18. Dezember 2010 eine große raumbezogene Installation des Künstlerduos molitor & kuzmin.

Eigens für die Ausstellung bei White Square Gallery fertigen Ursula Molitor (*1947, Niedersachsen) und Vladimir Kuzmin (*1943, Saporoshje, Ukraine) eine Lichtinstallation, welche Teile aus früheren Installationen mit neuen verbindet.

Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern arbeiten molitor & kuzmin eher selten mit farbigem Neonlicht, sondern bevorzugen kaltes, weißes Neonlicht und verdichten handelsübliche weiße Leuchtstoffröhren zu räumlichen Gebilden, die ihre skulpturale Form im gleißenden Licht zu verlieren scheinen. Auf diese Weise entstehen Lichtskulpturen, in denen sich der technische Charakter der Teile und deren Materialität in der blendenden Helligkeit auflösen.

Black cross negative, Wandlichtinstallation, 2007, Leuchtstoffröhren, Vorschaltgeräte, elektronische Steuerung, Kabel, Metall, Wandgrafik, 200 x 200 x 200 cm

Black cross negative, Wandlichtinstallation, 2007, Leuchtstoffröhren, Vorschaltgeräte, elektronische Steuerung, Kabel, Metall, Wandgrafik, 200 x 200 x 200 cm

Interventionen

24. Mai – 21. Juni 2010

Als Fotograf und Bildhauer beschäftigt sich der Künstler hauptsächlich mit der Innen- und Außenarchitektur.  Sein Interesse gilt dabei weniger der Abbildung existierender Räume, vielmehr aber deren Interpretationen, die er mit ihm zu Gebote stehenden Medien sukzessiv erarbeitet.

Den Arbeitsprozess beginnt Carsten Gliese immer mit dem Studium des in Frage kommenden Raumes bzw. Objektes. Er beobachtet diese durch das Objektiv seiner Kamera und sucht dabei die architektonischen, funktionellen, historischen Besonderheiten zu erfassen, um sie dann in seinen Arbeiten ins Spiel zu bringen.  Die ausgewählten Teile unterwirft er einer Art der Transformation, in Folge dessen diese sich so verändern, dass der Betrachter mit vermeintlichen und echten Täuschungen in seiner Wahrnehmung konfrontiert wird.

Pfosten, 2010, Digitalprint auf Vlies, Galerieansicht

Pfosten, 2010, Digitalprint auf Vlies, Galerieansicht

ROOTS – INDIENS JUNGE KUNST

23. Januar – 13. März 2010

kuratiert von Sandra Khare (Mumbai)
mit Rupali AngreNekshan DabuShruti MahajanRitesh Meshram, Arun PejeBidyut Singha

Mit der Gruppenausstellung roots beschreitet die White Square Gallery neue Wege der Kooperation mit internationalen Gastkuratoren. Den Auftakt macht die indische Kuratorin Sandra Khare (*1978, Mumbai), die Erinnerungen und deren bildlichen Ausdruck zum Schwerpunkt ihrer Schau macht. In den Berliner Räumen der White Square Gallery zeigt sie vom 22. Januar bis zum 13. März 2010 sechs junge Künstlerpositionen aus verschiedenen Provinzen Indiens. Die Ausstellung wurde eigens für Berlin konzipiert. Die Indische Botschaft in Berlin übernimmt anschließend vom 16. März bis zum 15. April 2010 die Ausstellung in ihren Räumen.

Nekshan Daboo, I am an artist and this is art, 2009, Fotografie /Pappe - 1/5, 69 x 92 cm

Nekshan Daboo, I am an artist and this is art, 2009, Fotografie auf Archivpappe, 1/5, 69 x 92 cm

RAPTURE

19. September 2009 – 17. Januar 2010

“Rapt by something, taken over; drawn towards;
rapt by awe;
rapture is the state of being rapt.
It's neither passive nor active, a state of being.
Obsession is out of balance, rapture is in balance but still overwhelming”. 

"In sich versunken, voller Macht; ganz dabei, ehrfurchtsvoll;
Rapture ist der Zustand , gespannt zu sein.
Weder passiv noch aktiv, lediglich ein Zustand des Seins
Obsession wirft aus dem Gleichgewicht,
Rapture behält die Balance, bleibt  jedoch absolut überwältigend".

Artists Anonymous